NASCAR124 im FEZ bei den Slotfreunden Berlin

NASCAR124 – 7. Lauf im FEZ Berlin

Das waren noch Zeiten, als man bei der Berliner NASCAR-Serie als Letzter durch das Ziel kommen und trotzdem einen respektablen 6. oder 7. Platz für sich verbuchen konnte…

Doch diese Zeiten sind vorbei – Schluss mit luschig!
Seit geraumer Zeit verzeichnet die NASCAR-Serie der Hauptstadt, die nach dem bundesweit einheitlichen NASCAR124-Reglement gefahren wird, einen stetigen Zulauf.

NASCAR124 bei den Slotfreunden BerlinKühne Recken mit bunten Autos, die sich dem Kampf Regler gegen Ritzel, Schleifer gegen Schlamassel und Mann gegen Moosgummi stellen. Und die gepflegte Stichelei der Mit-Starter nicht fürchten.

Es begab sich also am gestrigen Abend, dass die Zahl der Starter auf 17 stieg und in drei Gruppen auf der, wie immer perfekt vorbereiteten, sechsspurigen Holzbahn der IGSR-Berlin gefahren wurde. Der ebenso geliebte wie gefürchtete Serienchef ließ bei der Abnahme der Fahrzeuge überraschender Weise Milde walten und es konnte – ebenfalls überraschend – pünktlich losgehen.

Die Rookies mussten sich zunächst auf die zur Verfügung gestellten Leihfahrzeuge einstellen, konnten diesen Nachteil gegenüber den alteingesessenen Fahrern, die mit gewohntem Material unterwegs waren, jedoch teilweise schnell wettmachen und brannten sowohl interessante Zeiten als auch schöne Schleifspuren ins graue MDF.

NASCAR124 - Die Slotracing-Serie in BerlinNatürlich gab es auch Herausforderungen zu bewältigen. Sei es materieller oder emotionaler Natur. Der große Vorsitzende gewann einen nicht unerheblichen Gewichtsvorteil durch unsachgemäß aufgeklebte Spur-Nummern, bei deren Wechsel die halbe Motorhaube mit abgelöst wurde. C-P und die Strömlinge hatten (im wahrsten Sinne) „anhaltende“ Meinungsverschiedenheiten und Armin hatte in der Aufregung vor dem Start vergessen, die aufwändig berechneten Distanzscheiben in sein neues Schätzchen einzulegen, was insbesondere in den Kurven für eine Fahrt mit angezogener Handbremse sorgte.
Last but not least sorgte Joachim mit einem noch nie da gewesenem Kuschelkurs dafür, dass der Autor nahezu angstfrei unterwegs war.

So kam es dann auch, dass der Präsident auf dem dritten, Frank auf dem zweiten und ich auf dem ersten Platz landete. Ich bin jetzt noch gerührt und siegestrunken…

1 Antwort
  1. hedgehog
    hedgehog says:

    Da steckt man dem Neufahrer extra einen Schein zu, damit die 0,2g Lack und Decal brav beim Spurwechsel runterkommen, und er Jan merkt das sofort. Ich muss mit meinen Maßnahmen subtiler werden.
    Beispielsweise später kommen und dann einfach mit Kugellagern und Carbonachsen mitfahren.

    Antworten

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