Slotfreunde Berlin - Zielgerade

Von Kabeln, Kinderarbeit und Kürbissuppe

Sonnabend. Wochenende. Die Zeit, in der man von der Arbeit während der Woche ausruht und Kraft für die kommende Woche tankt.
Normalerweise…

Bei den Slotfreunden Berlin ticken die Uhren im Moment allerdings anders. Ziemlich anders sogar.
Jede freie Minute (und auch einige dazwischen) wird genutzt, um im Dahlemer Kinderparadies zu werkeln, was das Zeug hält. Ob während der Woche von früh morgens bis tief in die Nacht oder eben am Wochenende.

Wochenend-Arbeit bei den Slotfreunden BerlinHeute waren die Hallen wieder einmal mit arbeitswütigen, fleißigen Geistern gefüllt, denn es gab etliche Aufgaben zu erledigen.
Die letzten Aufständischen unter den Litzen wurden niedergerungen, die Slots bekamen eine frühlingsfrisch-farbige Lackierung und die Bahnelektrik durfte sich auf eine spannungsreiche Zeit vorbereiten.

Wochenend-Arbeit bei den Slotfreunden BerlinUnd weil von 6 bis 90 Jahren alles vertreten war, wurde die Arbeit auch gerecht verteilt. Das angewandte Prinzip: Die Alten sabbeln, während die Jungen malochen. Und weil so ein Kaffeekränzchen ja auch anstrengend ist, darf es auch von der einen oder anderen Spielpause unterbrochen werden.

Zum Glück gab es zur Stärkung hausgemachte Kürbissuppe à la CFO, so dass anschließend mit frischer Kraft und unversiegtem Tatendrang weiter gearbeitet werden konnte.
Eines der Highlights war sicherlich, dass Wolfgang Petrys unehelicher und verheimlichter Halbbruder zum Verlöten der Litze vorbeikam. Bitte achtet auf die Handgelenke!Wochenend-Arbeit bei den Slotfreunden Berlin

Kurz vor Mitternacht nahte schließlich der große Moment, in dem der Elefant üblicherweise Wasser lässt. In diesem Fall sollte jedoch etwas anderes passieren…

Die Musik verstummte, die Stimmung wurde andächtig und die Unermüdlichen versammelten sich, mit Regler und Slotcar bestückt, an den Fahrerplätzen, respektive an der Startlinie.
Der große Vorsitzende gab schließlich das Kommando „Wasser marsch“ „Los jeht’s!“ und – tatsächlich, es ging los! Die ersten Proberunden wurden gedreht.
Das Gejohle und Gekreische war bestimmt weit über die Grenzen Dahlems hinaus zu hören.

Die ersten Testrunden auf der Queen LuiNatürlich ist niemand auf die Idee gekommen, die Bahn vorher noch einmal sauber zu wischen. Deswegen glichen die ersten Runden auch eher der Kür einer Rotte schwer alkoholisierter, einbeiniger Eiskunstläufer als einer Art Slotracing.
Nachdem rasch geputzt wurde, ging es auch plötzlich vorwärts mit den kleinen Autos und nicht nur im Schlinger-Zickzack um den Kurs.

Die Bahn wurde in beide Fahrtrichtungen getestet, kleinere Unregelmäßigkeiten konnten per Handfräser optimiert werden und der erste Grip wurde aufgefahren. Und die Meinungen waren einhellig: Was für eine geniale und schnelle Bahn!

Wer die „Queen Lui“ jetzt auch einmal testen möchte, ist herzlich eingeladen, vorbeizukommen und bei den noch anstehenden Arbeiten mit anzupacken. Denn je schneller diese erledigt sind, desto früher können wir den regulären Fahrbetrieb aufnehmen.
Am Sonntag ist bestimmt jemand im Vereinsheim, kommt also gerne vorbei. Vorsichtshalber schickt am besten vorher eine kurze Mail oder schaut in die entsprechende Gruppe bei WhatsApp (Infos zu dieser Gruppe gibt es bei Thomas, im Forum unter thomas oldie zu finden).

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